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     Die Ju 52 "Bayer"- die fliegende Apotheke der Welt
                                         
Die Bayer-Werke nutzen, wie alle anderen Firmen in Deutschland, die Frachtkapazität der Deutschen Lufthansa um ihre gesamten Produkte in der Welt zu verschicken. Wenn es allerdings um Lieferungen ging, die auf Grund der akuten medizinischen Lage schnell gehen mußte oder der Zielort außerhalb der Fluglinien der DLH lag, mußte eine entsprechende Maschine gemietet werden. Aus diesem Grund entschloss sich die Bayer AG, ein eigenes Firmenflugzeug in Auftrag zu geben und nach den eigenen Anforderungen auszustatten.
Die Maschine sollte im regelmäßigen Einsatz für die Pharmazeutische Abteilung „Bayer“ der I.G. Farbenindustrie AG eilige Medikamente auf das schnellste zur Bekämpfung plötzlich auftretender Krankheiten an den Bedarfsort in Europa und in der Welt bringen oder den regelmäßigen Bedarf rechtzeitig decken.
                                         
 
Aber auch den Abteilungsleitern der Firma sollte die Möglichkeit gegeben werden, jene Länder und Leute immer besser kennenzulernen, mit denen sie Handelsbeziehungen pflegten.
Das Flugzeug besaß einen viersitzigen Passagierraum, so dass sich mitreisende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung selbst an Ort und Stelle über Art und Bekämpfung einer Seuche informieren konnten.
Das Frachtvolumen der Maschine betrug 1,8 Tonnen. Mit den besonders großen Treibstoffbehältern ließen sich Entfernungen von über 2.000 Kilometer im Non-Stop-Flug zurücklegen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
                     
                     
                     
                     
                     
                     
                     

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