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| 1960 - 1970 - 1980 - 1990 - 2000 - UPDATES | |||||
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| LZ 127 "Graf Zeppelin" zu Besuch in Köln | ||||||||||||||||||||||||
Zum
90. Geburtstag des Luftfahrtpioniers Ferdinand Graf von Zeppelin
wurde das Starrluftschiff LZ 127, nach einer Bauzeit von 21 Monaten,
am 31. August 1926 von der Tochter Gräfin Hella von Brandstein-Zeppelin
auf den Namen „Graf Zeppelin“ getauft. Das mit den finanziellen Mitteln aus einer Vortragsreise Dr. Hugo Eckeners, der Luftschiffbau Zeppelin GmbH mit 800.000 Reichsmark sowie 2,3 Millionen Reichsmark der Zeppelin-Eckener-Spende. Trotzdem mußte die Reichsregierung, nach langen Verhandlungen, einen Zuschuß von 1,1 Mil. Reichsmark gewähren. Dies war der Start für das erfolgreichste Luftschiff dieser Ära. Bitte bewegen Sie den Cursor über das Formular der Zeppelin-Eckener-Spende. |
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Am
Dienstag den 2. Oktober 1928 kam das Luftschiff Zeppelin LZ 127 „Graf
Zeppelin“, auf seiner Deutschlandfahrt unter
der Führung
von v Eckener und Lehmann, zum ersten Mal nach Köln.
Obwohl es sich um Werktage handelte, wurde die Landung des neuen Luftschiffes auf dem Butzweilerhof von mehreren tausend, interessierten Besuchern beobachtet. Bitte bewegen Sie den Cursor über das Bild, um die Besucher zu sehen, die am Militärring standen. Dabei ist zu bedenken, dass sich im Norden an der Escherstr, im Osten am Flughafen und auf der Butzweilerstraße sowie im Süden weitere Besucher eingefunden hatten. Weitere Zuschauer befanden |
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sich
vermutlich in den umliegenden Stadtteilen und Grünflächen des Grüngürtels.
Für dieses Ereigniss wurde extra ein Häuschen (hier im Bild links
vorne)
errichtet,
Der Zweck dieses Häuschens ist leider nicht mehr bekannt.
Das Luftschiff liegt in der nord-westlichen Ecke des Flughafen
Butzweilerhof. Am Dienstag den 17. und 18. September 1929 kam die „Graf Zeppelin“ zum zweiten Mal nach Köln. |
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Schon
drei Wochen später kreuzte die "Graf Zeppelin" wieder über Köln.
Diesmal zur Einweihung
der Mülheimer Brücke am Sonntag den 13.10.1928. |
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Bild
links: Die "Graf Zeppelin überfliegt die Mülheimer Brücke und befindet sich über Köln-Riehl. Links und rechts der Brücke sind Wohnhäuser in Köln-Mülheim zu erkennen. |
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Am
Wochenende 05. und 06. Juli 1930 fand auf dem Butzweilerhof die
Rheinlandbefreiungsfeier mit Rheinlandbefreiungsflug statt. Es
war die größte deutsche Nachkriegsflugveranstaltung
und zugleich das bedeutendste regionale luftsportliche Ereignis
des Jahres, das auch zur Demonstration des technischen Zustandes
in der Luftfahrt diente. Höhepunkt
des Festes war die Ankunft des Luftschiffs LZ 127 „Graf Zeppelin“ auf
dem Flughafen Butzweilerhof, das gleich zweimal auf dem Platz landet
und startet. Unter den 180.000 Besuchern war auch der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer. Außerdem waren auch Stars der Luftfahrt wie z. B. Liesel Bach, Elly Beinhorn, Thea Rasche, Willy Stoer und Gerd Achgelis anwesend. Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie auf der Seite Rheinlandbefreiungsflug in Köln. |
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Am
Sonntag den 7. Juni 1931 landet die „Graf
Zeppelin“ auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof. Auf
dem Platz waren 150.000 Zuschauer.
Aber - in den Quellen zum 6. und 7. Juni 1931 ist LZ 127 nicht vermerkt. Der als Chemielaborant an der Vereinigten
Technischen Staats-Lehranstalt für Maschinen- und
Bergmaschinenwesen in Köln, Ubiering tätige Kölner
Gerhard Suntrop, Vater des Verfassers der Chronik der Kölner
Luftfahrt Heribert Suntrop, ist mit Studenten auf dem
Platz. |
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| Bitte bewegen Sie den Cursort über das Foto um die Zuschauer am Militärring zu sehen. | ||||||||||||||||||||||||
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Die "Graf Zeppelin" LZ 127 fuhr
am Dienstag den 21. August 1934 über
Köln. Die mehrfache deutsche und internationale Kunstflugmeisterin Liesel Bach, die das Luftschiff über der Südstadt sichtete, bestieg mit ihrer Flugschülerin „Ilse vom Sauerland“ (Name Ilse ……?) eine Maschine und startete vom Flughafen Köln Butzweilerhof in Richtung des Luftschiffes. Beide flogen zum Zeppelin hoch und waren beeindruckt von seiner Größe. |
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Notiz in der ersten Chronik der Kölner Luftfahrt: "14.9.34 Überraschender Besuch des Graf Zeppelin in Köln. Schleife um den Dom und Weiterfahrt nach Frankfurt." |
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Der Anblick von zwei
dieser Gignten gleichzeitig am Himmel über Köln muss überwältigend gewesen
sein. Beide Luftschiffe LZ 127 "Graf Zeppelin" und LZ 129 "Hindenburg"
kreuzten in einem Propagandaflug am Wahlsonntag 29. März 1933 über Köln und
werfen Flugblätter mit Nazi-Wahlaufrufen sowie Hakenkreuzfähnchen an
kleinen Fallschirmen ab. Das hat auch zum
(vorhersehbaren) Sieg der Nazionalsozialisten beigetragen. Wahlergebnis: 99% der Stimmberechtigten der NSDAP. Rechts: LZ 127 "Graf Zeppelin", links im Hintergrund LZ 129 "Hindenburg"
Die
beiden Luftschiffe waren seit dem 26.03.1936 auf einer Deutschlandfahrt,
die ohne Zwischenlandung
durchgeführt wird. |
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28.
September 1938 unternahm das neue Luftschiff LZ 130 "Graf Zeppelin
II" eine weitere Testfahrt im Auftrage des Reichsluftfahrtministerium
unter Kapitän
Sammt. Man untersuchte, ob elektrostatische
Aufladungen zum Unglück von LZ 129 „Hindenburg“ geführt
haben könnten. Dazu wurde diese Fahrt bei Gewitter durchgeführt,
da die Fahrten bei üblichen Wetterlagen keine brauchbaren
Ergebnisse brachten. Das Schiff wurde in der Gewitterfont unprall gefahren,
um das Entweichen
von Wasserstoffgas durch die Überdruckventile zu vermeiden. Die
Fahrt dauerte fast 26 h wobei über 2500 km zurückgelegt wurden. Während dieser Fahrt wurde die LZ 130 am 28. und/oder 29. September auch über Köln gesehen. Am
15. Februar 1942 um 11:00 Uhr hielt Major Hans von Schiller,
ehemaliger Luftschiffkapitän
der Zeppelin-Reederei und jetziger Flughafenkommandant auf dem Flughafen
Köln Butzweilerhof, in der Aula der Universität am
Langemarckplatz einen Vortrag mit eigenen Lichtbildern:
„Mit dem Luftschiff "Graf Zeppelin" über Asien und dem Stillen Ozean“. Die Einladung erfolgt von: „ Der Kommandant des Flughafenbereichs Oberst Dressler“ und „ Der Rektor der Universität Prof. Dr. Kuhn“ Die Veranstaltung fand zu Gunsten des Winterhilfswerks 1941/42 statt. |
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LZ
127 „Graf Zeppelin“ wurde am 19. Juli 1937 außer
Dienst gestellt. Die riesige Luftschiffhalle wurde kurze Zeit später gesprengt. |
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Diese
beiden Bilder können nicht eingeordnet werden. Da es sich aber
um sehr schöne Ansichten der "Graf Zeppelin" über
Köln bzw. dem Dom und der Hohenzollernbrücke handelt, möchte ich sie hier
veröffentlichen.
Bei der unten abgebildeten Ansicht über der Hohenzollernbrücke könnte es sich um eine Fotomontage handeln. |
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Heute können
wir uns den
Anblick eines solchen Giganten am Himmel nicht mehr vorstellen. Um diese Größe besser
zu veranschaulichen, möchte ich hier mit dieser Fotomontage diese
Größenverhältnisse zwischen LZ 127 "Graf Zeppelin" und dem Kölner Dom einmal veranschaulichen. |
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