WALLPAPER
   
 
KONTAKT
   
 
COPILOTEN
 
         1900 -                 1910 -                1920 -                1930 -                1940 -                 1950 -
 
 
LINKS
           1960 -                 1970 -                1980 -                1990 -                2000 -                           UPDATES  
 


     Der Erweiterungsbau Flughafen Köln Butzweilerhof 1936
Nach dem rasanten Aufschwung der Luftfahrt wurde innerhalb von 10 Jahren ein Erweiterungsbau zwingend notwendig. Diesmal sollte es ein Gebäude sein, dass auf den zivilen Luftverkehr zugeschnitten war. Schließlich handelte es sich bei dem bisherigen Flughafen um Gebäude die provisorisch aus einer Fliegerstation umgebaut wurden.
Um eine komfortable Anreise zu gewährleisten, wurde auch eine schnellere Verkehrsanbindung zum Hauptbahnhof ausgebaut. Ein Linienbus fuhr im 20 Minuten-Takt vom Hauptbahnhof Köln zum Hauptportal des Butzweilerhofs.
                             
Plan der Hansestadt Köln in den 30er Jahren
                                         

Die Baumaßnahmen für den Neubau des Butz starteten am 23. April 1935 und endeten mit der Einweihungsfeier am 24. Juli 1936. Diese Anlage besteht im Gegensatz zum "alten" Flughafengelände, aus einem zusammenhängenden Trakt.

Durch einen glücklichen Zufall wurden mir Konstruktionspläne der Gebäude des Butzweilerhofs angeboten. Dieses Angebot nahm ich natürlich gerne an und möchte Ihnen hiermit Teile dieser Architekturpläne zeigen.

                                         
Rechts:
Das Gebäude wurde vom Kölner Stadtbaurat Professor Hans Mehrtens entworfen.

Der Adler in blauer Basaltlava wurde von Willi Meller gestaltet.
Architektenpläne Flughafen Köln Butzweilerhof
                                         
                                         
Architektenpläne Flughafen Köln Butzweilerhof  

Links:
Ansicht von Westen
Eingang zur Gaststätte des Flughafens.
Rechts der zurück springende Gebäuderiegel ist die Empfangshalle des Flughafens.

                                         
                                         

Rechts:
Ansicht von Osten
Querschnitt durch den Verwaltungs- flügel des Flughafengebäudes inkl. der Kelleretage.
Links oben die Fenster der Zimmer die für die Piloten der Nachtflüge reserviert waren.
Auf diesem Plan ist auch der über zwei Stockwerke gehende Heizungskeller des Flughafengebäudes zu erkennen.

Architektenpläne Flughafen Köln Butzweilerhof
                                         
 
                                         
Stahlkonstruktion der Halle 1 Flughafen Köln Butzweilerhof
      Bau des Rollfeldes Flughafen Köln Butzweilerhof
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
Der Bau des Rollfeldes direkt vor dem Neubau.
Im Hintergrund die Riesenflugzeughalle und rechts davon die Halle III.
     
Auf diesem Foto wird die Stahlkonstruktion eingebaut in der die Rolltore aufgehängt werden.
 

Die Architektur des Neubaus orientierte sich an der neuen Sachlichkeit - dem Bauhausstil. Bei der technischen Planung des Flughafens wurde im Gegensatz dazu "Neuland betreten". Die früheren Rasenflächen, aus denen dann die ersten Flughäfen entstanden, kamen für die neuen schwereren Flugzeuge nicht mehr in Frage. Passagiere sollten nicht mehr über möglicherweise morastige Grasflächen zu den Maschinen kommen, sondern bequem zwischen Flugzeug und Abfertigungsgebäude verkehren können.
Schon damals nahm mit steigendem Fluggast- und Frachtaufkommen die Bürokratie zu. Aus diesem Grund wurde der Bürotrackt erheblich vergrößert. Schließlich sollten Air France, Imperial Airways, Sabena und Luft Hansa entsprechende Räumlichkeiten bekommen. Werkstätten wurden direkt an die Halle angebaut wobei jede Fachgruppe eine eigene Werkstatt bekam.

 
 
                   
Rohbau der Halle 1 Flughafen Köln Butzweilerhof  
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
Auf diesem Bild sind deutlich die zukünftigen Werkstätten sowie, im Hintergrund, der Rohbau des Turms der Luftaufsicht zu sehen. Auf der rechten Seite fehlen noch die Gebäude des Betriebshofs mit den Garagen der Flughafenfeuerwehr.
   
   
   
   
                                         
Vogelnest nach 69 Jahren in der Wand der Empfangshalle  Flughafen Köln Butzweilerhof
Bei den Renovierungsarbeiten fand ich in einer verputzten Wand neben dem Eingang das hier abgebildete Vogelnest. Da die Wand vorher verschlossen war, vermute ich, dass ein Vogel 1935 das Nest gebaut hat als die Halle im Rohbau stand. Da das Nest leer war, wurde der Vogel wahrscheinlich vertrieben bevor Eier gelegt werden konnten. Auf jeden Fall war das leere Nest 68 Jahre in der Wand verborgen.
Für ein mögliches Flughafenmuseum habe ich es vorsichtig aus der Wand genommen und mit anderen schönen Fundstücken aus dem Gebäude in einer Kiste aufbewahrt. Leider wurde diese Kiste mit Inhalt aber aus Versehen weggeschmissen.
Vogelnest nach 69 Jahren in der Wand der Empfangshalle Flughafen Köln Butzweilerhof
                           
                           
                           
                           
                           
                                         
                                         
Flughafen der Hansestadt Köln Butzweilerhof
 
Das Empfangsgebäude des Butzweilerhofs besteht aus einer großen Halle mit anschließender Gepäck- und Zollabfertigung. Der in Köln ankommende Fluggast sah aus der Empfangshalle durch ein breites Eingangstor, das vom Kölner Kunstschmied Carl Wyland gestaltet wurde, direkt auf den Kölner Dom und bekam so einen ersten Eindruck der Domstadt. In der Empfangshalle befanden sich Glasvitrinen in denen Kölner Firmen mit ihren Produkten Werbung betrieben.
Hauptportal mit Adler der Weimarer Republik Flughafen Köln Butzweilerhof 1936

 Flughafen Köln Butzweilerhof 1936
Flugpassagiere wurden, wenn sie aus der Stadt kamen, von einem großen Adler aus Basaltlava empfangen. Dieser Adler wurde von Willi Meller aus blauer Basaltlava geschaffen. Unter dem Adler befinden sich drei Kronen die für die Stadt Köln stehen. Während des III.Reichs war an diesem Hauptportal kein Hakenkreuz befestigt.
Der einzige "Schmuck" bestand aus Hakenkreuzfahnen die an Fahnenmasten vor dem Hauptportal aufgestellt waren.
                                         
Jeweils rechts und links des Hauptportals befanden sich große Messingleuchten die auf Eckkonsolen aus Basaltlava montiert waren. Diese Leuchten wurden nach dem Krieg von einem amerikanischen Offizier "beschlagnahmt".
Die Basaltlava wurde im gesamten Besucherbereich zur Einrahmung der Fenster und Türen benutzt. Im Innenbereich wurde diese dunkle Einrahmung mit geschliffenen Schieferplatten fortgesetzt. Alle Metallelemente am Gebäude, wie z. B. der Schriftzug "KÖLN", die Messinglampen am Hauptportal und kleine Verzierungen am Eingangstor wurden goldfarben gehalten.
Diese Kombination von weißem Rauputz für die Fassade, blauer Basaltlava und goldfarbenen Metallelementen habe ich auch zur Gestaltung dieser Webseite genutzt.
Bei den dunklen Steinhintergründen auf dieser Webseite handelt es sich um die Fotografie einer gesandstrahlten Fensterplatte aus Basaltlava der Flugfeldseite.
                                         
Luftbild des Flughafen-Restaurants und Cafes Weißenfeld auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof 1936
Im Süd-Westen wurde neben dem Restaurantbereich eine große Tribüne aufgebaut um den interessierten Zuschauern einen etwas höher gelegenenen Aussichtspunkt zu bieten. Hinter der Tribüne befanden sich Zuschauertoiletten und darauf montiert ein großer Suchscheinwerfer.
Die Bäume, die auf dem linken Foto im Hintergrund zu sehen sind, stehen noch heute.
Zuschauertribüne auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof
Luftbild des Restaurant und Cafes Weißenfeld ,
rechts die Zuschauertribüne des Butzweilerhofs
                       
                       
                                         
Portal auf der Flugfeldseite Flughafen Köln Butzweilerhof       Verwaltungstrakt Luftfahrtgesellschaften und die Flughafenleitung  auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
Der Verwaltungstrakt in dem die Luftfahrtgesellschaften Lufthansa, Air France, Imperial Airways und die Sabena) sowie die Flughafenleitung untergebracht waren.
     
     
                       
                       
     
eingang Rollfeldseite Empfangshalle  Flughafen Köln Butzweilerhof
Bitte bewegen Sie den Cursor über das Bild.
Das Portal auf der Flugfeldseite, im Hintergrund die Terrasse der Flughafengaststätte Weißenfeld.
     
     
                       

Rechts:
Die Ansicht des Flughafeneingangs wie er sich den Passagieren zeigte. Vom Restaurant und vom Cafe aus konnten Gäste die ankommenden Flugpassagiere sowie den Betrieb auf dem modernen Flughafen Köln Butzweilerhof beobachten. Sicherheitsbereich, wie heute allgemein üblich, gab es noch nicht.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Dieses Restaurant bestand von 1936 bis Kriegsbeginn 1939.
Mein Vater Hans Günter Müller (* 13.02.1935) erzählte mir, dass er mit seinem Vater Leo Müller (Grundausbildung 1915 und Motorenmechaniker an der Fliegerstation Cöln Butzweilerhof) auf der Terasse des Butzweilerhofs, direkt am Ausgang zur Empfangshalle, Kaffee und Kuchen ("Apfelkuchen mit Schlagsahne") gegessen hat und die beiden startende und landende Flugzeuge beobachteten. Es ist also leicht vorstellbar, welchen Eindruck Flugzeuge damals schon auf Vierjährige machte.

Links:
Die Terasse des Flughafencafes.
Auf dem Rollfeld die Ju 90 D-AURE
"Bayern".

Rechts: Die Ju 52/3m entwickelte sich ab 1932 zum Standartreise-flugzeugen der Lufthansa AG. Noch heute wird sie als Traditionsflugzeug der Lufthansa geflogen und erregt auch durch ihr angenehmes Motorengeräusch Aufmerksamkeit.
Flugabfertigung einer Ju 52 auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof 
JU 52/m3 D-ABIZ vor der Besucherterasse Flughafen Köln Butzweilerhof  Links: Die JU 52/3m D-ABIZ "Erich Albrecht" vor der Besucherterasse des Flughafens Köln Butzweilerhof.
Bei dieser Position dürfte es sich aber nur um eine Parkposition gehandelt haben. Wie sich an dieser Stelle der Luftstrom von ca. 3 x 600 PS auf Geschirr, Sonnenschirme, Tischtücher, Kuchen, Schlagsahne, Kaffee und natürlich die Cafebesucher ausgewirkt haben könnten, kann sich jeder selber ausmalen......
Der Betriebshof wurde sowohl als Garagenplatz, als auch als Lagerraum der einzelnen internationalen Fluglinien genutzt. Im hinteren Bereich des Betriebshofs lag die Tankstelle für die Betriebsfahrzeuge. In den Garagen, die zum Flugfeld lagen, waren die Fahrzeuge der Flughafenfeuer untergebracht.
Vom Betriebshof aus gab es einen direkten Zugang vom Betriebshof zur Halle1. Die Halle 1 war für insgesamt fünf Luftfahrzeuge von der Größe einer Ju 52 ausgelegt.
Im Osten dieser Halle lag der Turm der Luftaufsicht, der auch den technischen Bereich bzw. die technische Einsatzsteuerung beherbergte. Von dort konnte man duch große Bullaugen in die Halle gucken. Eine breite Treppe führt von der ersten Etage direkt in die Halle. Auf der Rückseite der Halle befanden sich Werkstätten für die einzelnen Fachgruppen.
Turm der Luftaufsicht (heute Tower) und  Halle1  Flughafen Köln Butzweilerhof
                     
Turm der Verkehrspolizei Flughafen Köln Butzweilerhof  Der Turm der Luftaufsicht hatte an der Vorderseite statt normaler Fenster breite Glasbänder. Auf dem Turm befand sich ein Glasaufbau der dem Flugsicherheitspersonal eine sehr gute Rundumsicht auf anfliegende Maschinen ermöglichte. Im September 1939, zu Beginn des Krieges, fürchtete man bei einem Bombennahtreffer, dass die ganze Glaspracht zerstört werden würde. Schließlich waren schon damals Flughäfen bevorzugte strategische Ziele. Außerdem lag Köln, und somit der Butzweilerhof, sehr nahe an der westlichen Front und im Bereich der britischen Bomber. Aus diesem Grund wurde die gläserne Pracht abgebaut und in einem Schuppen am Westfriedhof zwischengelagert. Im November 1939 brach dort ein Feuer aus. Bei diesem Feuer handelte es sich um einen normalen Betriebsunfall, also nichts was mit dem Krieg zu tun hatte. Durch das heiße Feuer und das kalte Löschwasser war der Stolz des Butzweilerhofs leider schnell zerstört. Ironischerweise hat dieser neue Teil des Butzweilerhofs nie einen Bombentreffer erhalten, obwohl die englische Einsatzplanung genau wußte wo sich die Gebäude befanden. Sogar die hohen Fenster gingen nicht zu Bruch und waren noch weit in den 50er Jahren in Ordnung. Diese Fenster im Restaurant, der Eingangshalle und dem Gepäck- bzw. Zollbereich wurden im Krieg nie zugemauert. Im Gegensatz dazu wurde der "alte" Teil des Butzweilerhofs, also die ehemalige Fliegerstation, durch Bomben vollständig zerstört.


Wie schon in den alten Flughafengebäuden befand sich auch im "Neubau" im Keller ein Badezimmer sowie ein Entlausungsraum. Dieser Einrichtung hatte folgende Zweck: Die ersten Passagiermaschinen waren, wenn überhaupt, nur sehr schwach beheizt. Besonders im Winter bei großer Flughöhe, konnte so der Flug sehr kalt und ungemütlich werden. Möglicherweise hätten sich Passagiere auch Erkältungen zuziehen können. Damit diese natürlich nicht passierte, gab die jeweilige Fluglinie im Bedarfsfall Pelzmäntel aus. Allerdings waren damals Läuse ein großes Problem. Da man nicht wußte wieviel Läuse sich vom vorherigen Passagier eingenistet hatten, wurden die Pelzmäntel regelmäßig entlaust. Dies geschah in einem mit Fliesen ausgekachelten Raum, der mit einer doppelten Schutztüre hermetisch abgeschlossen wurde und in den wahrscheinlich ein Schädlingsbekämpfungsmittel eingeleitet wurde. Die Bekämpfung mit Pulver ist unwahrscheinlich, da man dieses Pulver nicht rückstandsfrei aus den Pelzmänteln entfernen konnte.
Wenn dieser Entlausungsraum durch die Renovierungsarbeiten nicht zerstört wurde, könnte es sich um den letzten noch intakten Entlausungsraum eines Flughafens in Deutschland handeln.
                     
Satfoto 2003  Flughafen Köln Butzweilerhof
Schon 1937 war die erste Erweiterung fällig. Das Rollfeld wurde erweitert. Vor der Halle 1 wurde das Rollfeld begradigt wodurch die Platte fast rechteckig wurde. Diese Naht kann man noch heute deutlich sehen.
Um die Naht besser zu sehen bewegen sie bitte den Cursor über das Satfoto von 2003.
                     
                     
Der Vorbau nördlich der Halle 1 wurde in den 50er oder 60er Jahren gebaut und gehört nicht zum historischen Teil des Butzweilerhofs.
                     
Hier unten ein Übersichtsplan von 1936. Deutlich ist zu sehen, dass das Rollfeld noch relativ klein ist.
                       
Satfoto 2003 der historischen Gebäude des Butz
                       
Lageplan Neubau des Flughafen Köln Butzweilerhof
             
             
             

Links:
Grundriss der neuen Flughafenanlage von 1936.
Deutlich ist das Rollfeld sowie die geplanten Abstellplätze der Flugzeuge zu sehen. Ganz links die Zuschauertribüne, daneben der Neubau und etwas nach hinten versetzt der Betriebshof. Daneben die Halle 1 mit den Turm der Luftaufsicht. Von rechts führt ein Abstellgleis (gestrichelte Linie ) der Bahn auf den Flughafen. Diese Gleiszuführung wurde für die Treibstofflieferungen benötigt.
Die abseits stehende Halle wurde erst 1940 gebaut.
Im unteren rechten Bereich sind Häuser für Angestellte des Flughafens eingezeichnet. Diese Häuser sind noch bewohnt.
In die freie Fläche zwischen dieser Häusergruppe und den Flughafengebäuden wurden ab 2008 Einfamilien-Reihenhäuser im Bauhausstil gequetscht.

             
             
           
Für Sonntag den 26. Juli 1936 war dann die Einweihung geplant - oder doch nicht?
Einladung und Terminänderung zur Einweihung des Neubaus Flughafen Köln Butzweilerhof durch den Oberbürgermeister der  Stadt Köln am 25.07.1936
                                         
  Der neue Flughafen Butzweilerhof im Jahr der Eröffnung 1936

                 
Gesamtansicht des Rollfeldes Flughafen Köln Butzweilerhof 1936 mit Ju 52
Hier der Butzweilerhof auf einer Postkarte die zur Eröffnung ausgegeben wurde. Noch fehlt die abseits stehende Halle 2 hinter der Halle 1.
                                         
Empfangsgebäude und Haupteingang des Flughafen Köln Butzweilerhof

Auf dieser Postkarte ist das repräsentative Hauptportal des Neubaus zu sehen.
Hier ist der Linienbus zu sehen der alle 20 Minuten vom Hauptbahnhof zum Butzweilerhof fuhr.
Die Bänke sowie die Bepflanzung
Der Butzweilerhof war damals ein beliebtes Ausflugsziel. Noch heute erzählen viele Kölner mit Begeisterung, aber auch mit Wehmut, an die Zeit als man damals vom Cafe oder Restaurant aus "Flugzeuge gucken" konnte. Leider erklären heute diese Besucher dass "das Eis wichtiger war als die Flugzeuge". (Manche Dinge ändern sich eben nie.)

 
                 
Diese Postkarte zeigt das Cafe bzw. Restaurant im Sommer.
                                         
      Flughafen-Restaurant Flughafen Köln Butzweilerhof 1936
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
Hier das einzige bekannte Farbfoto des Butzweilerhofs das vor dem Krieg entstanden ist. Dabei handelt es sich um eine Postkarte die der Betreiber des Flughafenrestaurants drucken ließ. Während des Krieges diente das Restaurant als Kantine der Luftwaffenwerft. An diese Kantine erinnern sich Veteranen noch heute sehr gerne wegen der guten Qualität der Speisen. Im Keller des Restaurant gab es, nur für Flughafenangehörige und besonders geladenen Gäste, eine eigene Bar - der so genannte "Heldenkeller".
                                         
                                         
Der Blick aus der Empfangshalle auf das Vorfeld.
Im Hintergrund die D-AURE "Bayern" eine Ju 90, das damals größte Passagierflugzeug Deutschlands für 40 Passagiere. Rechts die G-ADUH "Dryad" eine de Havilland DH86 der Imperial Airways. Diese Maschine wurde 1936 verkauft. Deshalb ist dieses Bild wahrscheinlich kurz nach der Eröffnung der neuen Flughafengebäude (25. Juli 1936) gemacht worden.
                                         
                                         
Hier die 1. Wetterkarte die zur Eröffnung des Butzweilerhofs heraus gegeben wurde.
                                         
Wetterkarte zur Eröffnung des Flughafen Köln Butzweilerhof 25.07.1936
                                         
Wetterkarte zur Eröffnung des Flughafen Köln Butzweilerhof 25.07.1936
                                         
                                         
  Die Flugzeughalle 2                      
Um dem steigenden Bedarf an Unterstellmöglichkeit für Flugzeuge nachzukommen wurde 1940 die Halle 2 gebaut. Auf dem linken Bild ist der Platz zu sehen auf dem später die Halle 2 entstehen wird. Neben einer größeren Hallenfläche war dieses Gebäude mit einem zweistöckigen Verwaltungsbau umgeben. Zusätzlich zu den obligatorischen Büros waren dort auch Vortragsräume und Werkstätten vorhanden. Die Halle 2 hat eine Fläche von 69,2 x 35,8 Metern.
                                         
  Bauplatz der Halle 2 Flughafen Köln Butzweilerhof um 1939   Die Halle 2 des ehem. Flughafen Köln Butzweilerhof  im Sommer 2003  
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
 
Um den freien Bauplatz zu sehen bewegen Sie bitte den Cursor über das Bild.
   
   
Die Halle 2 im Sommer 2003 aus der gleichen Richtung wie die neben stehenden Fotos aufge-nommen. Bei den Schiebetoren handelt es sich, im Gegensatz zu den Aluminiumtoren der Halle 1, um die originalen Tore.
 
                       
                       
                       
                                         
NACH OBEN