Am 21.09.1928 ist mein Opa Andreas Hassel, eigentlich Opa
Addi, in Elsdorf-Etzweiler geboren.
Durch den 2. Weltkrieg kam mein Opa zum
Segelfliegen und verbrachte jede frei Minute damit. Nach dem Krieg
hat er jedoch erst
einmal eine
Pause von 10 Jahren gemacht, bis er wieder anfing. Er hatte dann später
mit 3 Freunden zusammen sein erstes "eigenes" Segelflugzeug,
eine K6.
Durch seinen Beruf als Mess-und Regeltechniker bei der Zuckerfabrik
Elsdorf, in der er 43 Jahre arbeitete, war seine Zeit sehr knapp und
er konnte meist nur am Wochenende fliegen, und dann musste auch noch
das Wetter stimmen. Doch dank eines sehr netten Chefs konnte er auch
manchmal unter der Woche fliegen gehen.
Mitglied war er beim Condor Verein und flog
vom Butzweiler Hof sowie auch von Hangelar. Damals musste man 500
DM bezahlen um in den Verein aufgenommen zu werden. Das Geld hatte
mein
Opa jedoch
nicht, da er aber so gut
fliegen
konnte
nahm man ihn dort trotzdem auf. Die Leute waren dort begeistert von
seinem Können.
Mein Opa liebte das fliegen,
und so kam es auch mal dazu, dass er für
ein Abzeichen nach Südfankreich fuhr. Er musste eine bestimmte Höhe
selbstständig erreichen, da dies in Deutschland jedoch nicht möglich
war, fuhr er nach Frankreich da dort der Mistral-Wind weht, der ihm dies
ermöglichte.
1953 hatte mein Opa einen schweren Arbeitsunfall,
bei dem seine Hand und sein Arm schwer verletzt wurden. Man entnahm
ihm bei
einer
Operation
ein Stück Knochen aus dem Schienbein um diesen in den Arm einzusetzen,
mit Folgen...
Nach und nach bekam mein Opa Duchblutunsstörungen
in diesem Bein, und Ihm mussten Zehen und 1983 das Bein amputiert
werden,
da
bei der
Operation 1953 Aterien in seinem Bein verletzt wurden.