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| 1960 - 1970 - 1980 - 1990 - 2000 - UPDATES | |||||
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Die
unsichtbaren Flugzeuge des Kaisers |
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| An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Frings vom Unternehmensarchiv der Bayer AG bedanken, der mich auf diese interessante Geschichte aufmerksam gemacht hat. Ohne seinen Hinweis, wäre diese Geschichte nicht veröffentlicht worden. | ||||||||||||||||||||||||
| Für
den Einsatz wurden herkömmliche Flugzeugmuster wie z. B. Albatros
B. II, aber auch größere
Maschinen wie z. B. der Bomber R.I 8/15 genutzt.
Diese Versuche fanden auf dem Flugplatz Berlin-Döberitz statt. Über die Fortschritte bei der Entwicklungen auf dem Gebiet der Cellonflugzeuge wurde Carl Duisberg, als Leiter der IG Farben, auf dem Laufenden gehalten. Auf dieser Seite sehen Sie die geheimen Projektpapiere aus dem Jahr 1916. |
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Die
mit Cellon bespannten Flugzeuge hatten allerdings ein paar Nachteile. |
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Im
Begleitbrief zu dieser Photopräsentation erwähnt Dr.
Nauber am 28. Oktober 1916, dass die Bildung von "Kummerfalten"
durch Änderungen
behoben wurden. Um welche Änderungen es sich dabei handelt, erwähnt
er leider nicht. Die Versuche müssen damals so weit fortgeschritten
sein, dass über
die Beschaffung des benötigten Materials nachgedacht wurde.
In einer betriebsinternen handschriftlichen Notiz erklärt Carl Duisberg: |
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" D
-C
Nach Mitteilung von Leutnant Neubert von der Flieger Inspektion Berlin sind für unsichtbare Flugzeuge, System Libelle, 50000 Kilo Cellon pro Monat erforderlich. In Ermangelung desselben werden Cellonfenster eingesetzt. Bis jetzt ist das Quellen oder Werfen der Cellonplatten der Anwendung noch hinderlich. Nitrocellulose geknetet, gibt leider allzuleicht brennnbares Cellon. Überzieht man Cellonplatten mit Nitrocellulose, so bleiben die Platten statt 2 Stunden 6 Stunden planparallel aber leider nicht auf die Dauer. C D 24/9 16" |
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Bei
den Maschinen, mit denen Leutnant Dr. Neubert arbeitet, handelte
es sich um Jagdflugzeuge. Aber es gab auch Versuche mit Bombern
und sogar mit Riesenflugzeugen. Bis 1918 gab es zwei R(iesenflugzeug)-Abteilungen.
Eine in Berlin-Döberitz und eine zweite in Köln Butzweilerhof,
wo schon 1916 extra für diese Flugzeuge
eine Riesenflugzeughalle gebaut wurde. Auf diesen Photos ist ein Riesenflugzeug vom Typ VGO I mit Cellonbespannung zu sehen, dass am 10. März 1917 in die Luftschiffhalle in Staaken geflogen ist. |
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Links: Ein Linke-Hoffmann R.I 8/15. in der Fabrik. Deutlich ist hier die bereits vollendete Bespannung des Hecks mit Cellon zu sehen. |
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Hier
ein Linke-Hoffmann R.I 8/15. Wahrscheinlich handelte es sich bei
diesen Fotos um den Versuch, auch größere Maschinen
wie z. B. Bomber mit Cellon zu bespannen. |
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Hier
links im Bild das Vorderteil einer Linke-Hoffmann R.I 8/15. Die
Maschine durfte nur in diesem vorderen Bereich von den Piloten
betreten werden. |
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Eine
Aviatik C. I wird auf diesem Bild durch den Stab des General Luftsreitkräfte
inspiziert.
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Über
einen Fronteinsatz, auch als Versuchsflugzeug, ist nichts bekannt. |
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Trotz
der oben beschriebenen Probleme, wurde
das Material Cellon später für die Luftfahrt weiter
verwendet. So nutzte einer der visionärsten Fugzeugkonstrukteuer der deutschen Geschichte, Walter Horten, das verdickte Material als Cockpitverkleidung für die Horten Ho V c, die er auf dem Flugplatz Köln-Ostheim konstruierte. |
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