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Die
Luftwaffenhelfer Jahrgang 1928 von der 4./ 749 am Flughafen Butzweilerhof in Köln-Ossendorf |
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von Hermann Josef Falkenstein |
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Es war einige Tage vor der 6. Kriegsweihnachten 1944 als die Eltern der Schüler der Ober- und Mittelschulen des Jahrgangs 1928 von der Reich-Jugendführung vertreten durch den Polizei - Präsidenten von Köln die 6-seitige : „Heranziehung von Schülern zum Kriegshilfseinsatz der deutschen Jugend in der Luftwaffe“ per Post erhielten. Obschon diese bereits im Februar 1943 schon einmal für meinen Bruder ergangen war, war zumindest für meine Eltern die Vorfreude auf das kommende Weihnachtsfest ein weiteres mal, neben der Sorge und Ungewissheit über den an der Westfront eingesetzten Sohn, nun auch über meine „Heranziehung" getrübt. Von mir selber kann ich sagen, daß ich eher froh war, ebenfalls zur Flak eingezogen zu werden, aber auch erst mal der Schule und in noch größeren Maße den Stunden im Luftschutzkeller mit dem Gefühl eingeschlossen und wehrlos dem Schicksal ausgeliefert zu ein. Bei meinen Klassenkameraden des Jahrgangs 1929, die (noch) keinen Heranziehungsbescheid erhalten hatten, war die Enttäuschung in die Gesichter geschrieben, und sie hätten die nachstehende Frage mit Sicherheit nicht gestellt : „Warum mußten wir mit 16 Jahren Flakgeschütze bedienen?" |
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