WALLPAPER
   
 
KONTAKT
   
 
COPILOTEN
 
         1900 -                 1910 -                1920 -                1930 -                1940 -                 1950 -
 
 
LINKS
           1960 -                 1970 -                1980 -                1990 -                2000 -                           UPDATES  
 


     Der Ausbau des Butzweilerhofs von der Fliegerstation zum Flughafen
Nachdem sich 1925 der Abzug der Royal Air Force zum 31. Januar 1926 abzeichnete, wurde seitens der Stadt überlegt, die ehemalige Fliegerstation als zivilen Verkehrsflughafen zu nutzen. Natürlich wurde auch über andere Standorte beraten. Zu dieser Standtortwahl gehörte auch der ehemalige Schießplatz Wahn Heide.
Folgende Punkte sprachen aber für den Butzweilerhof:
  -  


-  

Das Gelände des Flughafens Köln Butzweilerhof ist eben und hat eine dichte Grasnarbe,
so daß es für das Landen von Flugzeugen sehr gut geeignet ist.


Der Platz hat die Gestalt eines unregelmäßigen Vierecks.
Seine größte Länge ist 850 m und seine größte Breite 750 m.
Die Fläche hat 530 000 qm.

Nach einem Urteil des Luftfahrtexperten Dr. Hildebrandt ist die ehemalige Fliegerstation: „…für Start und Landung ausgezeichnet und groß genug, um bei allen Windrichtungen genügenden An- und Auslauf zu gestatten.“
Auf dem Platz sind vorhanden:
    (A)


(B)

(C)

(D)



(E)

(F)

Riesen-Flugzeughalle mit einer Maschinenwerkstatt; Länge 71 m, Breite 31m/Höhe der Schiebetore: 9,80 m,
ganze Öffnung der Tore: 69,00 m,


Flugzeughalle; Länge 127 m, Breite 20m/Höhe der 6 Schiebetore: 4,70 m Spannweite je 20 m,

Flugzeughalle wie (B),

Flugzeughalle (Imperial Airways Ltd.): Länge 127 m, Breite 25 m
Höhe der 3 Schiebetore: 4,70m Spannweite je 20m.
Die Hälfte dieser Halle wird als Unterkunftsräume für Fluggäste, die Zoll-und Polizeibehörde benutzt,

Flugzeughalle: Länge 76 m, Breite 25 m,/Höhe der 2 Schiebetore: 5,40 m Spanweite je 25 m,


Flugzeughalle aus Holz sind bereits von den Alliierten verkauft worden,

   

1 Werft; Länge 33 m/Torhöhe: 5 m, Torbreite 21 m,
18 Holzbaracken; für Unterichtszwecke,
1 Autohalle,
1 Lagerhaus,
1 Ölmagazin; für Brennstofflagerung,
2 Benzolanlagen; unterirdisch nach dem Patent Martini & Hünecke von je 3500 Liter Fassungsvermögen,
2 Benzinanlagen; System Martini & Hünecke, von je 7500 Liter
Fassungsvermögen
1 Funkstation.

Diese Anlage entsprach nach dem heutigen Stand der Flugverkehrstechnik nicht mehr den Anforderungen, die an einen modernen Flugverkehrs-Hafen zu stellen waren. Auch die Maße der Hallen reichen bei weitem nicht mehr aus. Die Anordnung der Gebäude untereinander war nicht mehr zweckmäßig.
Vor allen Dingen fehlten zentral gelegene Gebäude für die Abfertigung von Personen und Gütern. Auch die Tankanlage, die seit Jahren kaum mehr benutzt worden war, entsprach weder der Größe, noch der Lage den Wünschen, die die Technik an einen zukünftigen Kölner Flugverkehrshafen stellte. Pläne für die Umgestaltung des Flugplatzes zu einem modernen Flughafen für den privaten Luftverkehr waren bereits vorbereitet, so daß, wenn der Butzweilerhof von der Stadt Köln übernommen würde, er in großzügiger Weise ausgebaut werden konnte.

Dr. Hildebrandt verlangte aus technischen Gründen die völlige Entfernung der damaligen Hallen und ihre gänzliche Neuanlage. Die Kosten für den Ausbau des Platzes mußte die Stadt größtenteils selbst finanzieren.

Dazu bemerkte Oberbürgermeister Dr. Adenauer: "Auch in Zeiten wirtschaftlichen Niederganges ist die Förderung der Luftfahrt und mit ihr des Luftverkehrs ein dringendes Gebot. Die für den Luftverkehr gebrachten Opfer werden später, wenn technische und organisatorische Fortschritte zur Wirtschaftlichkeit geführt haben, ihren Lohn finden."
Die Lage des Flughafens Köln ButzweilerhofUnd so bewilligte die Kölner Stadtverordnetenversammlung die Bereitstellung von 750.000 Mark für den Ausbau des Flugplatzes Köln Butzweilerhof. Die Gesamtkosten wurden auf 1.150.000 Mark beziffert und sollen aus einer späteren Anleihe gedeckt werden.



Auf der hier rechts abgebildeten Karte, handelt es sich um eine sehr frühe Anfahrtsskizze des Flughafens. Damals fuhren die Fluggäste und Besucher über die Subbelratherstr. und die Rochusstr. zum Butzweilerhof. Für den Neubau von 1936 wurde eine Straße gebaut, über die man direkt vom Hauptbahnhof zum Empfangsgebäude gelangen konnte. Diese Streckenführung ist noch heute im Straßenbild zu erkennen. Die Stadtautobahn A 57 liegt zwischen der Ausfahrt Innere Kanalsstr und der Abfahrt Köln-Bickendorf genau auf der ehemaligen Flughafenstraße. Diese Straße führt dann über die Butzweilerstraße und die Ikarosstraße direkt zum Haupteingang des Flughafens. Aber dazu später mehr.
Nachdem die englischen Besatzungstruppen am 31. Januar 1926 abgezogen waren, stand der Entwicklung einer zivilen deutschen Luftfahrt nichts mehr im Weg. Der verlorenen 1. Weltkrieg, mit dem eine Schleifung der Kölner Festung (Überflugverbot für zivile Maschinen) verbunden war, bedeutete auch den Anschluß von Köln an den nationalen und internationalen Luftverkehr. Vor Kriegsende war dies nicht möglich, da es immer wieder Einschränkungen und Verbote durch Kölner Festungskommandanten gab. Dem Militär war schon früh klar, dass die einzelnen Festungsteile aus der Luft sehr gut eingesehen werden konnten. Aus diesem Grund verlangte der Festungsgoverneur, dass Fluggäste intensiv untersucht werden sollte. Das Mitführen von Fotoapparaten war strengstens verboten. Dass ein normaler ziviler Flugverkehr so nicht möglich war, dürfte logisch sein.
Obwohl der Butzweilerhof seit 1911 als Notankerplatz für Luftschiffe eingerichtet war, gab es schon früh ein Überflugverbot für zivile Flüge. Nach dem Ende der Festungsvorschriften entfielen diese Verbote. Und bereits 1922 nahmen die Engländer eine zivile reguläre Fluglinie auf der Strecke Köln-Brüssel-London in Betrieb.
Nach dem Abzug der Engländer am 31.Januar 1926 übernahm die Stadt Köln vom Reich das Gelände der ehemaligen Fliegerstation Cöln. Der Umbau zum Flughafen erfolgte innerhalb von zwei Monaten da die Engländer die Fliegerstation nicht abgerissen hatten, sondern in gutem Zustand hinterließen. Sehr schnell wurde im Niehler Hafen eine Funkanlage aufgebaut um Verbindung zu anfliegenden Maschinen zu bekommen (siehe Bild unten).

Nach Abzug der Engländer aus Köln, wurde auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof sofort mit den Umbauten begonnen.
Die Regie für diese Umbauarbeiten lag in den Händen von Stadtbaurat Adolf Abel (1882-1968), Leiter des städtischen Hochbauamts. Da ein Abfertigungsgebäude fehlte, mußte ein Teil der alten Flugzeughalle II für Abfertigung der Passagiere, die Unterbringung der Luftverkehrsgesellschaften, des Wetterdienstes, des Zolls und der Post ausgebaut werden. Die Flugzeughalle IV wurde entfernt, um die Einschwebemöglichkeit bei dem vorherrschenden Südwestwind noch zu verbessern. In anderen, aus der Militärzeit stammenden Baracken, wurde die Flughafen-Verwaltung und die Flughafen-Funkstelle untergebracht sowie Unterkunfts- und Ruheräume für Piloten und Angestellte des Flughafens mit Bade- und Duscheinrichtungen. An diese Baracken schloss sich die Kantine an. In einer, in der Nähe des Abfertigungsgebäudes liegenden Baracke, wurde die Luftpolizei untergebracht; der Beobachtungsturm lag dicht daneben. Die technischen Anlagen - Halle III und Riesenflugzeug-Halle (R-Halle) sowie Tankanlagen - lagen in ca. 300 m Entfernung vom Abfertigungsgebäude. An der Südostecke des Platzes befanden sich die Maste der Sendestation, deren Apparate in einer danebenliegenden Baracke untergebracht waren.
Eine umfangreiche Instandsetzung erforderte das Rollfeld, das durch die schweren Tanks der Engländer teilweise vollkommen zerstört war.


Der Kölner Flughafen Butzweilerhof 1926 vor der Inbetriebnahme.Links:

Der neue Kölner Flughafen Butzweilerhof. Noch sind der Verkehrs-turm sowie diverse Gebäude nicht aufgebaut. Im Nordteil der Halle 2 fehlt neben dem Aussenrestaurant auch die Betonplattform für das bequeme Ein- und Aussteigen aus den Flugzeugen. An der ehemaligen Riesenflugzeug-halle ist aber schon der Schriftzug:
L U F T H A N S A angebracht worden. Auf dem Platz sind noch keine Flugzeuge zu sehen.

Insgesamt macht der Platz noch einen sehr ruhigen Eindruck.

Im Hintergrund liegt Longerich, der Baumgürtel auf der linken Seite markiert den Militärring.











Der Bauernhof Hof ButzweilerBei Landungen der ersten Verkehrsflugzeuge in Köln am 6.April 1926 waren die Arbeiten soweit fortgeschritten, dass der Verkehr ohne größere Schwierigkeiten bewältigt werden konnte.

Ab 1930 wurden verschiedenen Nachtflugstrecken in Deutschland eingerichtet. Das hieß für Köln, dass eine Nachtbefeuerungsanlage installiert werden mußte. Aber auch eine Neon-Rollfeldbeleuchtung, Ansteuerungsfeuer und Scheinwerfer wurden aufgebaut. Auf den umliegenden Gebäuden mußten Hindernissleuchten installiert und hohe Hindernisse wie z. B. der beiden Schornsteine der ehemaligen Ziegelei abgerissen werden (1934).

Der Hof Butzweiler



Links: der Haupteingang zur Flugabfertigung, Mitte: Gebäude der Flughafenpolizei, dahinter der Verkehrsturm, im Hintergrund rechts die Riesenflugzeughalle, ganz rechts am Bildrand die Kantine.

Verschiedene Ansichten des  Flughafens Köln Butzweilerhof



Bild des Flughafens Köln Butzweilerhof für die Internationalen Luftfahrt-Ausstellung 1928 in Berlin von Professor SeewaldLinks: Um bei der Internationalen Luftfahrt-ausstellung 1928 in Berlin den neuen Kölner Flughafen in einem repräsentativen Rahmen vorstellen zu können, wurde auf Anregung von Oberbürgermeister Konrad Adenauer das hier rechts abgebildete Gemälde des Flughafens von Professor Richard Seewald entworfen. Das Bild wurde dann von der Stadt Köln dem Deutschen Museum in München geschenkt.
Das Original wurde dort bei einem Bombenangriff im 2. Weltkrieg zerstört.

Der Schriftzug "KÖLN" auf dem Dach der Riesenflugzeughalle (links) ist um 180 Grad verdreht gemalt. Der Schriftzug auf den Flughafengebäuden befand sich in Wirklichkeit nur auf dem südlichen (rechten) Hallendach.

 

  Verschiedene Luftbilder des Flughafens Köln Butzweilerhof aus den 20er Jahren
 
Der Flughafen Köln Butzweilerhof im Jahr 1926 vor der Inbetriebnahme.
Die Flughafengebäude von Süden. Links hinten die Riesenflugzeug-halle. Ander rechten oberen Ecke liegt Longerich. Noch steht die alte Werfthalle, die aber schon bald abgerissen wird.
 












 
Zollabfertigung am Flughafen Köln Butzweilerhof
Zollabfertigung am Flughafen Köln Butzweilerhof
Luftfacht Flughafen Köln Butzweilerhof
Luftfracht Flughafen Köln Butzweilerhof
   
Die Abfertigungshalle des Flughafens Köln Butzweilerhof mit dem Verkehrsturm und der D-1076Bei diesem Flughafen lag noch alles "in Reichweite".

Auf diesem Bild ist in einem Radius von ca. 100 Metern das Restaurant, die Flugabfertigung, der Verkehrsturm, die Baracke der Luftpolizei und der Abstellplatz der Flugzeuge vorhanden.

Vorne links eine Dornier Merkur mit dem Kenn-zeichen D-1076.
 
Junkers F13 der Luft Hansa vor dem Gebäude des Flughafens Köln Butzweilerhof
Eine Junkers F 13 der Lufthansa
 Wartende Passagierflugzeuge vor dem Abfertigungsgebäude des Flughafens Köln Butzweilerhof von links 2 Junkers F13 rechts Dornier Merkur D-529
















 
Blick auf die Abfertigungsplattform des Flughafens Köln Butzweilerhof. Im Hintergrund das Abfertigungsgebäude vorne eine Passagiermaschine der Imperial Airways mit der kennnummer G-ERMT.An warmen Tagen konnte man von einem Gartencafé den Flugbetrieb verfolgen. Diese Idee wurde 10 Jahre später, bei der Planung des Erweiterungsbaus, wieder aufgenommen.

Blick von der Aussichtsterasse  des Flughafen-Restaurants  auf die Abfertigungsplattform. Im Hintergrund eine Passagiermaschine der Imperial Airways
  Im Kölner Flughafen Butzweilerhof - das Restaurant für die Fluggäste
Im Kölner Flughafen Butzweilerhof - das Restaurant für die FluggästeDas Flughafenrestaurant. Alles war damals noch auf kleinstem Raum. Sogar die Luftboys liefen mit Schildern und Ausrufen durch das Gebäude, um den Abflug des nächsten Flugzeuges anzukündigen.
Damals warteten die Piloten, wenn es nicht zu lange dauerte, auch schon mal bis Ihre Passagiere mit dem Essen fertig waren.

Statt einer Zentralheizung bollerte ein Kachelofen. Alles war sehr gemütlich und persönlich.



 

Die R-Halle auf dem ButzweilerhofIm 1. Weltkrieg wurde neben Berlin Döberitz auch für die Fliegerstation Cöln die Aufstellung einer Riesenflugzeug-abteilung geplant. Für diesen Zweck wurde 1916, im Norden der Anlage, eine Riesenflugzeughalle, die größte in Europa, gebaut. Obwohl diese Flugzeuge vom Butzweilerhof nie zum Einsatz kamen, war man doch froh, diese Halle jetzt für eine Nutzung im Passagier-verkehr nutzen zu können.



 

Die Riesenflugzeughalle des Flughafens Köln Butzweilerhof mit verschiedenen zivilen FlugzeugenDie Riesenflugzeughalle des Flughafens Köln Butzweilerhof . Im Hintergrund Köln Longerich















Die Riesenflugzeughalle wurde 1937 abgerissen, da sie bei schlechtem Wetter nur schwer zu erkennen war. Die Buchstaben des Namens "Köln" auf dem Dach der Halle hatten eine Höhe von ca. 7 Metern (s. u.).
Direkt neben der Riesenflugzeughalle lag der Mannschaftsstützpunkt Pesch. Dieser Stützpunkt wurde, wie so viele andere Befestigungen des Kölner Festungsrings, auch geschleift. Auf dem oberen Bild sind die Überreste der Befestigung links neben der Riesenflugzeughalle zu sehen. Im Hintergrund liegt Longerich. Der Stützpunkt wurde nach verlorenen 1. Weltkrieg gesprengt. Die Überreste liegen heute unter einer dicken Erdschicht verborgen auf dem Gelände des Coloneums.
 Die Funkanlage des Flughafens Köln Butzweilerhof im Niehler HafenRechts:
Die Funkanlage im Niehler Hafen.
Der genaue Standort der Funkmasten ist heute leider nicht mehr feststellbar.
Die Höhe der Masten betrug 62 m.
Rechts:
Die Funkanlage im Niehler Hafen.
Der genaue Standort der Funkmasten ist heute leider nicht mehr feststellbar.
Die Höhe der Masten betrug 62 m.
  
 
   
Der Verkehrsturm des Flughafen Butzweilerhofs - der 1. Flughafen-"Tower" von Köln
 
Verkehrsturm ab 1. Februar 1926   1. Modernisierung 1927   2. Modernisierung 1929
Der Verkehrsturm des Flughafens Köln Butzweilerhof in verschiedenen Ausbaustufen   Der Verkehrsturm des Flughafens Köln Butzweilerhof in verschiedenen Ausbaustufen   Der Verkehrsturm des Flughafens Köln Butzweilerhof in verschiedenen Ausbaustufen
Der Aufsichtsbeamte steht bei Wind , Regen und Sonne im Freien. Ein kleiner Raum (Grundfläche 1 qm ?) bot ihm ein bißchen Schutz vor dem Wetter. Zu dieser Zeit steckte ein ziviler Luftverkehr noch "in den Kinderschuhen". Somit gab es keine Erfahrung mit dieser Art von Betriebsraum.   Auf dem Verkehrsturm wurde eine Uhr installiert, auf der die Uhrzeit von zwei Seiten aus gelesen werden konnte. Oben auf der oberen kleinen Plattform wurde ein "Drehfeuer" installiert, um Nachts anfliegenden Flugzeugen die Orientierung zu erleichtern.   Die Aussichtsplattform ist 1929 nun komplett umbaut worden zu einem, wie heute üblichen, geschlossenen Raum. Auf dem Turm wurde das alte Drehfeuer durch einen Richtscheinwerfer ersetzt.
 
Nachtbetrieb auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof in den 20er JahrenHier eine seltene Nachtflugaufnahme, die der Luftpolizist Albert Grünberg auf dem Butzweilerhof aufgenommen hat.
Deutlich ist das Drehfeuer auf dem Verkehrsturm zu sehen. Von rechts strahlt ein Scheinwerfer in das Bild ein. Leider ist der Standort dieses Scheinwerfers z. Zt. nicht bekannt.

 
 
Gedicht "Om Flugplatz" von Heinz Magka
 

  
Auf Grund der immensen Entwicklung in allen Sparten und der zentralen Lage in Europa, bekam der Butzweilerhof bald den Spitznamen "Luftkreuz des Westens". Hier ein Bild vom Sommer 2007.
 euz des Westens
 

   
Anmerkung: Es ist immer wieder zu lesen, dass die Luftschiffhalle auf dem Butzweilerhof errichtet wurde. Dies ist definitiv falsch. Leider wird diese bewußte Falschdarstellung immer wieder übernommen. Es kommt auch vor, dass sachlich richtige Artikel um dieses Märchen "erweitert" werden. Deshalb bitte ich Journalisten, die sich auf dieser Seite informieren, bei ihrer zukünftigen Arbeit auf korrekte Darstellung historischer Zusammenhänge zu achten.

Tatsache ist:
1) Die Luftschiffhalle wurde in Bickendorf errichtet, der Butzweilerhof liegt in Ossendorf.
2) Der Reichsluftschiffhafen wurde 1909 gebaut. Zu dieser Zeit war der Butzweiler Hof ein Bauernhof. Die Fliegerstation Butzweilerhof ging erst 1913 in Betrieb. (Butzweiler Hof = Bauernhof, Butzweilerhof = Fliegerstation/Flughafen)
3) Es ist keine Grundbesitzurkunde bekannt, die besagt, dass das Gelände der Luftschiffhalle auf dem Grundstück des Bauernhof Butzweiler liegt. Selbst wenn dies so währe, darf nicht der wiedersinnige Eindruck entstehen, dass die Halle auf dem Grundstück der Fliegerstation liegt.

Vielen Dank
Werner Müller

 

   
 
 
NACH OBEN